Jambiani ist viel mehr als ein schöner Strand — es ist der Ausgangspunkt für einige der authentischsten Erlebnisse auf Sansibar. Hier ist, was sich in der Umgebung lohnt, ob auf eigene Faust oder bei organisierten Ausflügen mit lokalen Guides.
Die Dhow-Bootsfahrt bei Sonnenuntergang bleibt das Erlebnis Nummer eins — zwei Stunden auf einem traditionellen Boot entlang des Riffs, während der Himmel über dem Wasser die Farbe von Glut annimmt. Es ist die Art von Abend, an die man sich noch lange nach der Heimkehr erinnert.
Der Besuch der Algenfarm zeigt Ihnen eine echte, weniger touristische Seite des Lebens in Jambiani — die Frauen der lokalen Kooperative bauen Algen an und trocknen sie bei Ebbe, direkt auf der freigelegten Korallenplatte vor dem Dorf. Anderthalb Stunden, die mehr über Sansibar erzählen als jede Broschüre.
Wer ein wenig Natur und Geschichte möchte: Der Jozani-Chwaka-Bay-Wald liegt nur 25 Autominuten entfernt — die Heimat der Roten Stummelaffen Sansibars, einer bedrohten Art, die nirgendwo sonst vorkommt. Ein halber Tag genügt für den Weg durch den Wald.
Für einen ganz anderen Tag lohnt sich die anderthalbstündige Fahrt nach Stone Town — die UNESCO-Altstadt mit engen Gassen, geschnitzten Türen und einem fast obligatorischen Stopp an einer Gewürzplantage auf dem Weg.
Und wer lieber am Strand bleibt: Die Küste zwischen Jambiani und dem Nachbardorf Paje ist dank konstantem Wind und der flachen Lagune hinter dem Riff eines der Kitesurf-Reviere Sansibars — auch für Nicht-Sportler einen Spaziergang wert, nur um die Dutzenden bunten Segel auf dem Wasser zu sehen.
Ob Dhow-Fahrt bei Sonnenuntergang, Spaziergang durch den Jozani-Wald oder ein ganzer Tag in Stone Town — Sansibars Ostküste bleibt eine der authentischsten Gegenden der Insel, nah genug am Strand, um vor Sonnenuntergang immer wieder am Wasser zu sein.